Kläranlage
Die Erde ist zu 70 Prozent mit Wasser bedeckt, darum wird sie auch der blaue Planet genannt. Wasser ist kostbar, darum müssen wir sparsam damit umgehen und Abwasser zum Beispiel immer wieder reinigen. Das passiert in einer Kläranlage, die in verschiedenen Reinigungsstufen das Wasser aufbereitet. Wie das funktioniert, können die Kinder selbst ausprobieren.
Material:
- Vier Joghurtbecher
- Großes Einmachglas
- Kaffee-Filtertüte
- Sand, Kies (gewaschen)
- Aktivkohle (gibt‘s in der Aquarienabteilung der Zoohandlung)
So geht‘s:
In alle vier Joghurtbecher wird unten ein Loch gebohrt. Drei der Joghurtbecher zur Hälfte mit je einer Schicht Aktivkohle, Kies und Sand füllen. In den vierten Becher wird die Filtertüte gesetzt. Jetzt werden alle Becher ineinander gestapelt, oben thront der mit dem Kaffeefilter. Den Turm in das Einmachglas stellen und verschmutztes Wasser in den Filter gießen (z. B. aus einer Pfütze mit Schlamm und Staub). Das Wasser durchläuft jetzt wie in einer Kläranlage die Reinigungsstufen. Unten läuft das gefilterte Wasser ins Einmachglas.
Das Wasser ist jetzt eindeutig sauberer als vorher. Trinken sollte man es deshalb aber noch lange nicht. Denn z. B. Bakterien werden so nicht herausgefiltert. Das ist auch bei den Wasserwerken komplizierter. Außerdem gibt es viele Stoffe, die nur schwer
oder gar nicht abbaubar sind.
Das Ganze klappt auch mit Spülwasser: Wenn es durch die Becher gelaufen ist, sieht es sauber aus. Aber was passiert, wenn es geschüttelt wird? Es schäumt. Das Spülmittel wurde also nicht herausgefiltert. Darum immer so wenig Reinigungsmittel wie
möglich verwenden!
TIPP:
Diese und weitere tolle Experimente gibt’s auf www.greenpeace4kids.de






