Recycling im Kindergarten
Müll vermeiden, Müll verwerten
In der Natur gibt es keinen Müll. „Abfallprodukte“, wie verwelkte Blätter, integrieren sich in den natürlichen Kreislauf, zerfallen oder dienen anderen Lebewesen als Nahrung. Bei den von Menschen hergestellten Produkten klappt das nicht so einfach. Darum ist Müll ein wichtiges Thema im Kindergarten. Wir zeigen, wie es sich spannend aufbereiten lässt.
Bezug herstellen
Einen Bezug zum Thema bekommen die Kinder, wenn es um den eigenen Alltag geht. Überlegen Sie gemeinsam: Wie viel und welche Arten von Müll fallen im Kindergarten oder zuhause an? Wie wird dieser entsorgt bzw. recycelt? Welche Alternativen kennen die Kinder und wie lässt sich Müll vermeiden?
Themenkisten
Vielfältige Anregungen gibt’s in so genannten Themenkisten, wie etwa zu „Müll und Abfall“. Die enthaltenen Materialien (Bücher, Spiele & Co.) vermitteln spielerisch und kindgerecht Hintergrundinformationen zum Beispiel zu Abfall, Vermeidung, Verwertung und Entsorgung. Solche Themenkisten können meist bei der Stadt oder dem lokalen Entsorgungsbetrieb ausgeliehen werden.
Besuch bei der Müllabfuhr
Wie ein Müllwagen von innen aussieht, wie ein Wertstoffcontainer geleert wird und was mit den gesammelten Stoffen passiert, das erfahren die Kinder am besten direkt vor Ort. Ein Besuch im städtischen Entsorgungsbetrieb wird so zum spannenden und lehrreichen Ausflug.
Kreativität anregen
Wenn die grundsätzlichen Hintergrundinformationen besprochen wurden, festigt sich das Gelernte am besten in der praktischen Umsetzung. Egal, ob beim Basteln mit Recyclingmaterialien, Malen von Hinweisschildern oder Anfertigen einer Collage aus Zeitschriftenausschnitten – je mehr sich die Kinder mit dem Thema beschäftigen, umso stärker identifizieren sie sich langfristig damit.
Dokumentation
Welche Ausmaße das „Müllproblem“ annehmen kann und wie leicht es sich verringern lässt, erleben die Kinder, wenn sie die persönlichen Abfallmengen und Erfolge bei der Müllvermeidung dokumentieren.








