Rund ums Obst
Im Herbst sind Vitamine für die Kids besonders wichtig. Schließlich gilt es Schniefnasen vorzubeugen und das Immunsystem für die kalten Tage fit zu machen. Darum ist jetzt der ideale Zeitpunkt für ein Projekt rund um die beliebtesten Obstsorten. Unser Tipp: Früchte lassen sich am besten mit spannenden Hintergrundinfos und interessanten Zubereitungsvarationen schmackhaft machen.
Das Auge isst mit. Darum macht es ja auch viel mehr Spaß Obst zu vernaschen, wenn es unterhaltsam auf dem Teller präsentiert wird. Ältere Vitamin-Fans können die Früchte z. B. aufspießen und anschließend ein Obstfondue veranstalten - mit Joghurt, Quark, Honig oder Schokoraspeln als Dip.
Bei den Kleinen ist Fantasie gefragt, denn aus Obst lassen sich lustige Tiere oder Gesichter legen. Etwa mit einem übergroßen Bananen-Mund oder fruchtigen Apfel-Ohren. Dabei sind übrigens die Ausstechförmchen für Plätzchen sehr hilfreich. So können beispielsweise Sterne als Augen oder Herzchen als Ohren genutzt werden. Dazu verschiedene Früchte in Scheiben schneiden und wie aus dem Plätzchenteig die unterschiedlichen Formen ausstechen.
Sogar Obstmuffel kommen an den Vitaminen nicht vorbei: Die Obstpizza macht's möglich. Statt ungesundem Teig, gibt's knusprige Reiswaffeln. Die Tomatensoße wird durch ein fruchtiges Püree aus Erdbeeren ersetzt und oben drauf z. B. Apfelstückchen statt Zwiebeln oder kleine Kiwistückchen als Oregano.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Der Apfel ist ein Klassiker. Er stammt aus Kleinasien, der heutigen Türkei und startete bereits vor etwa 5.000 Jahren seinen Siegeszug rund um die Welt. Natürlich sind Äpfel sehr gesund und enthalten viele Vitamine, sie wirken aber auch als Muntermacher. Denn Traubenzucker und Fruchtzucker gehen schnell ins Blut und spenden Energie. Der Großteil der Nährstoffe liegt direkt unter der Schale - darum diese immer mit essen.
Warum ist eigentlich die Banane krumm? Ganz einfach: Beim Wachsen streckt sich jede einzelne Banane nach oben zum Licht. Weil sie aber seitlich aus der Staude herauswachsen, müssen sich die Bananen auf dem Weg zum Licht stark krümmen.
Obwohl die Banane eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt ist, kennen wir sie in Deutschland gerade einmal 100 Jahre lang. Ursprünglich stammt sie aus Südostasien, doch ihren Namen erhielt die gelbe Frucht von arabischen Händlern. Das arabische Wort "banan" heißt übersetzt Finger - denn Bananen wachsen an der Staudenpflanze in Form einer Hand mit jeweils 10 oder 20 Fingern. Auch Bananen machen richtig fit und sorgen sogar für gute Laune. Sie fördern nämlich die Produktion von Serotonin, einem Stoff, der unsere Stimmung auf Trapp bringt.
Die Orange fand erst im 16. Jahrhundert ihren Weg nach Europa. Seefahrer brachten den so genannten China-Apfel, auf unseren Kontinent. Aus dem "Apfel aus China" wurde lautmalerisch Apfelsine, wie die Orange auch häufig genannt wird. Das im Welthandel bedeutendste Orangenprodukt ist der Orangensaft, der zum Großteil aus Brasilien kommt.
Aber ob als Saft oder in Stückchen - vor allem in Herbst und Winter gehört die Zitrusfrucht auf den Speiseplan. Denn dank ihres hohen Vitamingehalts stärkt sie die Abwehrkräfte und beugt Schniefnasen vor.
Die Kiwi ist eine der gesündesten Früchte der Welt, sie enthält Mineral- und Ballaststoffe sowie viel Vitamin C. Entdeckt wurde sie in China und darum "chinesische Stachelbeere" genannt. Erst als die Frucht nach Neuseeland kam, erhielt sie ihren heutigen Namen - aufgrund der angeblichen Ähnlichkeit zum Federschmuck des dort lebenden Waldvogels, dem Kiwi-Kiwi.