Experimente rund ums Ei

Da kann sogar der Osterhase noch was lernen...

Schwimmendes Ei
Was passiert, wenn man ein rohes Ei in ein mit Wasser gefülltes Gefäß gibt? Klar – es sinkt zu Boden.
Mit einem kleinen Trick können die Kinder es allerdings auch schwimmen lassen: Einfach löffelweise Salz in das Wasserglas mit dem Ei geben und vorsichtig umrühren, bis es sich aufgelöst hat. Irgendwann ist das Wasser so salzig, dass das Ei an der Oberfläche schwimmt.
Warum?
Das Ei ist schwerer als Leitungswasser und sinkt darum zu Boden. Ist nun im Wasser viel Salz aufgelöst, wird dieses schwerer und lässt sich vom Ei nicht mehr verdrängen. Das Ei schwimmt! Dieses Phänomen ließe sich auch im Meerwasser (ca. 3 Prozent Salzgehalt) beobachten. Um einen Menschen zu tragen, braucht das Wasser allerdings einen höheren Salzgehalt, wie z. B. im Toten Meer – das hat einen Salzgehalt von bis zu 33 Prozent.

Bärenstarkes Ei
Unglaublich – die Schale eines Hühnereis ist nur 0,3 bis 0,4 Millimeter dünn. Schließlich muss ein kleines Küken sie von innen aufpicken können. Und weil es bis zum Schlüpfen atmen muss, ist die Schale sogar luftdurchlässig. Trotzdem ist sie unheimlich stabil – wie folgender Test beweist:
Die Kinder kleben um ein hart gekochtes Ei in der Mitte einen Streifen Pritt Schluss mit Schere Klebefilm. So können die Eier jetzt mit einem scharfen Messer vorsichtig in der Mitte durchgeschnitten werden, ohne dass die Ränder ausfransen. Zur Stärkung können die Kids das Ei erst einmal auslöffeln. Anschließend werden die leeren Schalenhälften mit der offenen Seite auf den Tisch gelegt. Jetzt können die kleinen Forscher ausprobieren, wie viele Bücher zum Beispiel acht Hälften aushalten, wenn man den Lesestoff darauf stapelt.

Drehendes Ei
Der Versuchsaufbau: Man nehme ein rohes und ein gekochtes Ei, stelle sie auf den Tisch und drehe sie mit richtig viel Schwung. Während das eine Ei schon nach kurzer Zeit umfällt, dreht sich das andere immer weiter. Die Erklärung ist ganz einfach – das gekochte Ei ist fest und dreht sich zusammen mit der Schale um sich selbst. Beim rohen Ei hingegen dreht sich das Innere nicht und stoppt darum die Drehbewegung.


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