Der eigenen Phantasie freien Lauf lassen und gleichzeitig dem Nachbarn aufmerksam zuhören. Das ist das Ziel eines Spiels, das in Kindergartengruppen und Geburtstagsrunden für jede Menge Spaß sorgen wird: Die so genannte „Kreisgeschichte“ lässt sich je nach Anlass, Interesse und Alter der Kinder immer wieder neu inszenieren.
Und so geht’s: Die Jungen und Mädchen sitzen im Kreis. Der Spielleiter legt verschiedene Gegenstände in die Mitte. Nun darf das erste Kind einen Gegenstand an sich nehmen und beginnt eine Geschichte zu erzählen, in der dieser Gegenstand eine wichtige Rolle spielt. Jetzt ist das nächste Kind an der Reihe. Wieder wird ein Gegenstand aus der Mitte ausgewählt und die angefangene Erzählung weiter ausgeschmückt. Natürlich muss der ausgesuchte Gegenstand bei der Fortsetzung eine bedeutungsvolle Rolle spielen.
Das Geschichtenerzählen ist recht einfach, wenn die vom Spielleiter ausgesuchten Gegenstände einem Themenkreis angehören. Etwa Badekappe, Schnorchel und Rettungsring oder Trikot, Sportschuhe und Siegerpokal. Schwieriger, aber dafür umso lustiger wird es, wenn sich Fremdgänger unter die Erzähl-Gegenstände mischen. Eine Lupe unter Küchenutensilien oder eine Stoffmaus im Schultornister. Bei diesem Spiel ist eben auch die Phantasie des Spielleiters gefordert.
Ein Tipp von Isabel Scharke aus dem Kindergarten Regenbogen in Düsseldorf
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